Über den Tellerrand

Über den Tellerrand geschaut und anderswo gefunden:

18. 08. 2017

Wie Digitalisierung schlechte Didaktik verfestigt

Ein kurzer - aber sehr treffender - Blogeintrag zur Situation von Didaktik in Zeiten der Digitalisierung von Phillippe Wampfler.

23. 07. 2017

Walt Mossberg plädiert gegen eine zu sehr MINT-fokussierte Bildung

Und hier der direkte Link auf den Beitrag von Michael Litt, Gründer und CEO der Video-Marketing-Plattform Vidyard.

25. 10. 2016

Von STEM zu STEAM - und was das bedeutet

Den Naturwissenschaften wurde in den letzten beiden Jahrzehnten in vielen Förderprogrammen in Bezug auf digitale Lernmedien bzw. "Neue Medien" deutlich Vorrang gegenüber den kulturwissenschaftlichen Fächern eingeräumt. Das hing unter anderem damit zusammen, dass der Einsatz von digitalen Medien in den Fächern Mathematik und Physik durch die Einsatzmöglichkeiten von Simulationen so nahe liegend war und dass das Fach Informatik die praktische und theoretische Grundlage für Computeranwendungen abdeckt. Im Gegensatz dazu schienen die digitalen Medien in den kulturwissenschaftlichen Fächern häufig auf die Verwendung von Textverabeitungsprogrammen reduziert zu werden. Mittlerweile setzt im Rahmen des 21 Century learning ein Umdenken ein, das es jetzt sogar die produzierende Industrie erreicht hat. So geht der Automobilhersteller FORD einen neuen Weg mit dem Slogan STEM + “A” = STEAM. Dabei steht das "A" in STEAM für arts (Künste). Damit sollen vor allem neue, kreative Problemlösestrategien für innovationsabhängige Märkte entwickelt und gefördert werden. Nachzulesen ist das Ganze hier.

Es bleibt zu hoffen, dass sich auch in Deutschland der einseitige Fokus auf die MINT-Fächer im Kontext der digitalen Bildungsmedien in diese Richtung erweitert. MINT + "K" = ???

"When you take technology and mix it up with art, you always come up with something innnovative."
ROBERT RODRIGUEZ, Regisseur

21.10.2016

Vorsicht Bücher!

Ein Gedankenexperiment von Steven Johnson

Stellen Sie sich eine Welt vor, die mit unserer identisch ist, bis auf einen technikhistorischen Unterschied: Videogames sind lange vor Büchern erfunden und verbreitet worden ...

 

02.07.2016

"Art is not optional" - Nathan Sawaya

LEGO-Steine waren schon immer Objekte des Lernens. Lediglich mit Phantasie und ohne allzu viel handwerkliches Können lassen sich sich diese kleinen Plastiksteine zu Türmen, Schlössern und Raumschiffen zusammensetzen. Legosteine ermöglichen ein im besten Sinne Begreifen der dem fertigen Objekt zugrunde liegenden Idee. In diesem Sinne zeigen Nathan Sawayas Lego-Kreationen und Re-Kreationen existenzielle Fragen und neue Perspektiven auf alte Meister auf und sprechen dabei ein Publikum an, dass entweder die Plastiksteine noch selbst gestapelt hat oder dies in der digitalen Variante im Spiel Minecraft tut. Mit der folgenden Sway-Präsentation wird Sawayas Geschichte erzählt:

16.06.2016

Mutiple choice - 12 Jahre später

Exam: Foto Alberto G. © CC BY 2.0
Exam: Foto Alberto G. © CC BY 2.0

"Wie nie sonst im Leben sind alle Fragen bereits gestellt und alle Antworten (wenigstens potentiell) gegeben. Kreativität, persönliche Entwicklung von Lösungswegen, die Fähigkeit, Gedanken in Sprache zu verwandeln und Vorgegebenes ins Individuelle - all das ist hier nicht gefordert. Nicht weniger als die Existenz ganzer Fachbereiche steht dabei auf dem Spiel."

 

Stefan Beher analysierte 2004 für die F.A.S. in einem Kommentar die Prüfungsform "mutiple choice". Auch wenn die "multiple choice"-Oberflächen auf den Smartphones und Tablets heutzutage deutlich bunter sind, könnte man diesen Artikel 12 Jahre später ohne jegliche Änderung erneut publizieren.

Zum vollständigen Kommentar

16.06.2016

Harald Lesch über die Bedeutung der Fächer Musik, Kunst und Sport